Man muss immer das Beste aus seiner Situation machen.

Was Du auch machst, irgendwas läuft immer anders als gewünscht. Dennoch solltest Du die Lage akzeptieren und tun, was den größten Nutzen bringt.
Gibt es so etwas wie eine „Kardinaltugend“ für ein erfolgreiches und glückliches Leben? Ja, die gibt es tatsächlich. Sie lautet: Mache, aus jeder Situation das Beste!
Seit dem ich dem Minimalismus quasi verfallen bin, lebe ich diesen Satz. Er begleitet mich den lieben langen Tag und ich versuche definitiv das beste aus jeder meiner Situationen zu machen.
Gerade meine Arbeit mit Menschen mit Behinderung, lassen mich des Öfteren Inne halten. Vor allem in Situationen in denen es mal nicht weiter geht schaue ich mich einfach um, um nach einer Alternative zu suchen und das beste aus der Situation zu machen und sich nicht dem Gegebenen auszuliefern.
Man braucht bloß die Überschriften zu lesen: Die Investmentbanken rasseln in den Abgrund. Die Polkappen schmelzen dahin. Die Meere sind überfischt. Die Schuhe kommen alle aus China. Wenn Du Dich von dieser planetaren Nachrichtenlage einfach mitreißen lässt, dann wirst Du mit den Nerven schnell am Ende sein. Genauso mit Deiner Motivation und Tatkraft. Wozu morgens eigentlich noch aufstehen, wenn das Ende der Welt schon vor der Tür steht?
Aber auch im beruflichen und privaten Alltag herrschen bei den meisten von uns nur selten „ideale Bedingungen“. Eher im Gegenteil. Worum es auch geht, was man auch macht, irgendetwas läuft immer anders als gewünscht.

Wanderschaft mit Regen

Wanderschaft mit Regen

Eigentlich hatte ich den Vormittag für eine dringende Arbeit reserviert. Jetzt verplempere ich diese Zeit in einem Meeting. Eigentlich glaubte ich, ein unangenehmes Problem sei längst vom Tisch. Auf einmal ändert ein Beteiligter seine Meinung und alles fängt wieder von vorne an. Eigentlich wollte ich mit einer Freundin einen schönen Ausflug machen. Aber kaum waren wir auf Wanderschaft, da setzt auch schon der Regen ein.
Und damit sind wir beim Knackpunkt. In jeder dieser Situationen gibt es zwei Reaktions-Möglichkeiten. Die erste besteht darin, die Lage zu beklagen und anschließend zu verkünden, dass unter diesen Umständen ein Weitermachen völlig sinnlos sei: „Aus und vorbei. Das war es jetzt. Das bringt doch nichts, sich bei diesen Verhältnissen weiter zu bemühen.“

Positive Reaktionsroutine

Positive Reaktionsroutine

Ganz anders sieht die zweite Reaktionsweise aus. Sie besteht darin, die Lage zu akzeptieren und gleichzeitig das zu tun, was einem im Augenblick den größten Nutzen bringt: „Klar, die Situation ist alles andere als perfekt, aber wir haben immer noch die folgenden Möglichkeiten, um das beste aus ihr zu machen!“
Entscheide Dich ab heute für Variante Nr. 2! Die Vorzüge einer solchen „positiven Reaktionsroutine“ sind enorm. Du lenkst Deinen Blick auf Deine Chancen. Du schenkst Dir eine bessere Stimmung. Und Du tust automatisch das, was Dich deinen Wünschen und Zielen trotz allem ein Stück näher bringt. Deshalb:
1. Kein Selbstmitleid Jammer nicht lange, wenn die Lage nicht die erhoffte ist. Damit würdest Du den anderen nur auf die Nerven gehen.
2. Keine Negativ-Deklamationen Erkläre auch nicht endlos, warum nun alles so mies ist, dass man die Angelegenheit insgesamt vergessen kann. Damit würdest Du dir nur selbst die Energie rauben.
3. Gehe stattdessen offensiv vor Nutze Deine Gestaltungsmöglichkeiten. Suche nach Alternativen zu Deinen ursprünglichen Plänen. Und überlege ganz bewusst, welche Entscheidungen und Taten jetzt am meisten helfen!
Fazit: Verinnerliche auch Du die Tugend „Man muss immer das Beste aus seiner Situation machen“.

 
 
 
 


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